19. Forumgespräch 2011 am 16. und 17. September 2011 in Karlsruhe
»Man kann nicht nicht kommunizieren« – Dieser allseits bekannte Satz des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick gilt.
Auch und erst recht in der digitalen Welt. Ein Resumee des Forumgespräches kann daher auch die Aussage sein, dass, wer selbst nicht
in Social Medias aktiv ist, auch nicht automatisch von dessen Auswirkungen geschützt ist.
Es wird grundsätzlich getwittert, gefacebookt und getubet. Auch über einen selbst – nur das bekommt man eben meist nicht mit. Damit überlässt man das
Eigenbild seiner Person oder seines Unternehmens der großen unbekannten Masse im Netz.
Social Medias ziehen also die Aufmerksamkeit auf sich. Google hat bei Facebook im Juni 2011 erstmals über 1 Billion Zugriffe gezählt.
An der Frage, welchen Nutzen Unternehmen und öffentliche Institutionen aus Facebook / Google+, Twitter und Co. ziehen können, kommt keiner mehr vorbei.
Denn Facebook und Co. sind nicht bloß eine virtuelle Gerüchteküche, sondern ein gigantisches Trainingsfeld für neuartige Interaktionen
zwischen Markt und Unternehmen.
Deshalb hatte das Forum für Entwerfen e.V. kurzfristig eine hochwertige Informationsveranstaltung organisiert.
Die Referenten waren hoch kompetent. Die Vorträge fachlich fundiert und kurzweilig. Die Teilnehmer konnten mit ihren individuellen Fragen die Referenten intensiv befragen.
So konnten im Rahmen dieses Forumgesprächs eigene Social Media Strategie entworfen werden, die vor übereiltem Handeln
schützen, aber auch Versäumnisse aus Unkenntnis verhindern helfen.
Der Einsatz von Facebook, Twitter etc. für die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens war z.B. Thema einer Arbeitsgruppe.
Besonders interessant ist dies für Kommunikationsangelegenheiten, wenn regional verteilte Mitarbeiter zu einem »schlagkräftigen« Team
verbunden werden sollen. In einem Workshop wurde zum Beispiel ein Modell für die Interaktion des Vertriebsaußendienstes mit dem Innendienst via Social Media entwickelt.
Weitere Informationen unter: www.forum-entwerfen.de
Ausstellung zum Abschluss des Realisierungswettbewerbs für Architekten und Designer
Zum Abschluss des Wettbewerbes werden in einer Ausstellung die Teilnehmerarbeiten der letzten Wettbewerbsphase gezeigt. Zu sehen sind neben den Plandarstellungen auch die Modelle der Entwürfe.
Anlass und Zweck des Wettbewerbs war die Entwicklung eines Informations- und Orientierungssystems für die
Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (SBG). Konzepte, Entwürfe und Lösungsmöglichkeiten sollten vorgelegt werden um Besuchern und Gästen eine auf Objekt und Liegenschaft bezogene
Wegleitung und Orientierung zu erleichtern und Informationen zu vermitteln. Stellvertretend für alle staatlichen SBG Liegenschaften sollte am Beispiel von vier ausgewählten Objekten der Denkmalsituation angemessene, medienübergreifende innovative Entwurfsergebnisse aufgezeigt werden.
Ulmer Museum: Eine Ausstellung des IDZ / Internationalen Designzentrums Berlin in Kooperation mit dem Forum für Entwerfen e.V.
Über 50 Produkte des täglichen Lebens sind zu sehen, die sich durch Benutzerfreundlichkeit für Alt und Jung auszeichnen.
Anfassen und Ausprobieren ist ausdrücklich erlaubt: Die Produkte werden interaktiv präsentiert. Die Exponate verdeutlichen,
wie das Konzept Universal Design die Lebensqualität für alle verbessern kann. Die einzelnen Module der Wanderausstellung führen durch
Küche, Badezimmer und Wohnzimmer in den Garten und den Hobbyraum. Auch Ideen für den öffentlichen Bereich und den Transport sind darunter.
Die Präsentation verdeutlicht, dass Design sich nicht nur technologischen Neuerungen anpassen soll, sondern dass auch die sozialen
Veränderungen zu berücksichtigen sind. Gutes Design hat den Markt und die Bedürfnisse von Verbraucherinnen und Verbrauchern im Blick,
so dass allen eine gleich berechtigte Teilnahme an der Gesellschaft möglich ist. (IDZ / Ulmer Museum / Forum für Entwerfen)
Weitere Informationen unter: www.museum.ulm.de
18. Forum Entwerfen 2010
Ein Buch, dessen Schrift sich dem Lesen entzieht, eine Gebrauchsanleitung, deren Sinn sich nicht erschließt, ein Internetangebot, das nicht nutzbar ist, ein Türgriff den man nicht richtig greifen kann, eine Treppe, die man nicht sicher begehen kann, ein Gebäude ohne Orientierungsmöglichkeit usw. – Eine Reihe, die problemlos weitergeführt werden kann. Eines ist allen gemein: Im Gebrauch nicht tauglich. Dennoch sind sie Realität.
Weitere Informationen unter: www.forum-entwerfen.de
Baustelle Hambacher Schloss


Während der Um- und Neubauphase am Hambacher Schloss wird die Besucherinformation und
Kasse für das Schloss am Fuß den Schlossberges zusammengefasst. Ein großes Wandbild des Neubaues
als Bauzaun trennt die Baustelle von den Besuchern. Kleine Fenster erlauben dem
interessierten Besucher, Einblicke zu Baustelle und Baufortschritt zu bekommen. So wird die Baustelle
selbst zur Attraktion auf dem Schlossberg.
Unsere Leistungen: Konzeption und Gestaltung der Besucherinformationen
Die Pfalz in Berlin – Ausstellung zum Hambacher Fest
Ausstellung
23. September bis 3. Oktober 2008
Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und der Europäischen Union
in Berlin

Versammlungsfreiheit, Pressefreiheit, allgemeines und gleiches Wahlrecht genauso
wie nationale Einheit in einem friedlichen Europa waren die Forderungen der rund
30.000 Bürgerinnen und Bürger, die sich vor nunmehr 176 Jahren, am 27. Mai 1832,
vor dem Hambacher Schloss versammelten. Mit dem Hambacher Fest manifestierte sich
die erste deutsche Demokratiebewegung. Durch das Fest, die gedruckten Reden und die
schnell in Umlauf gebrachten Graphiken wurde die verfallene Burg auf dem Kastanienhügel
über Hambach zum Symbol. Dieser symbolische Ort soll nach Plänen des Schweizer
Architekten Max Dudler in den nächsten Jahren als Erinnerungs- und Tagungsort international
gestärkt werden.
Das Finanzministerium Rheinland-Pfalz stellt die erstmals wissenschaftlich erarbeitete
architektonische Entwicklung des Hambacher Schlosses vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
in sieben Modellen vor und präsentiert Dudlers Zukunftsprojekt. Zur Ausstellung erscheint
eine Dokumentation die in der Landesvertretung erhältlich ist.
Unsere Leistungen:
Konzeption und Realisierung der Ausstellung, Publikation etc
Neue Publikationsreihe für Unternehmen der Gastronomie und Nahrungsmittelherstellung
Publikationsreihe
für die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten
Die Anforderungen an gastronomische Betriebe und ihre Mitarbeiter nehmen zu: Starker Wettbewerb,
hoher Kostendruck, neue gesetzliche Anforderungen wie z.B. das Erfordernis der Eigenkontrolle
im Bereich Hygiene oder der Gefährdungsbeurteilung stellen zusätzliche Aufgaben an Unternehmer und Mitarbeiter.
Die Erwartungen der Gäste an Qualität steigen, während ihre Bereitschaft zum Konsum eher abnimmt.
All dies sind Faktoren, die hohe Ansprüche an Unternehmer und Mitarbeiter stellen. Im ungünstigen Fall führen sie zu hohen Belastungen,
beeinträchtigen die Motivation der Mitarbeiter, deren Gesundheit und Leistungsfähigkeit.
Hierunter leidet oft auch die Qualität der Produkte und Dienstleistungen. Deshalb lohnen sich Investitionen in Können, Wohlbefinden
und Arbeitsfreude derjenigen, die hier arbeiten – für Sie und für Ihre Mitarbeiter gleichermaßen.
Die BGN unterstützt mit der Publikationsreihe ihre Mitglieder bei der Bewältigung
der Aufgaben in den Bereichen Arbeitssicherheit, Gesundheit und Qualität, und fördert den Erfahrungsaustausch.
Ziel ist es, Betrieben bei der Weiterentwicklung einer effizienten Organisation und der bedarfsgerechten
Qualifikation ihrer Mitarbeiter tatkräftig und beratend zur Seite zu stehen.
Unsere Leistung: Konzeption und Realisierung der Printmedien
Ausstellung für die Landesgartenschau Bingen
Ausstellung
9.6. bis 22.6.2008 im Rheinland-Pfalz Pavillon, Landesgartenschau Bingen
Rheinland Pfalz bezieht seine Identität aus einmaligen Kulturlandschaften,
die seit 200 Jahren beliebte touristische Ziele sind. Rund 75 Baudenkmale werden
heute von „Burgen Schlösser Altertümer Rheinland-Pfalz“ (BSA) betreut.
Aufgabe der staatlichen Organisation ist es, das anvertraute Erbe für diese und
künftige Generationen zu bewahren, zu pfl egen und zu erschließen.
Bei der Erschließung kommt es nicht nur darauf an, ein junges Publikum an die
Geschichte heranzuführen sondern auch einem zunehmend betagten Bildungsbürgertum
das Erleben der Erinnerungsorte zu ermöglichen.
Doch nicht selten findet der Wanderer nach anstrengendem Aufstieg ein Schild
an der Pforte: Kasse geschlossen. Letzte Führung 16.30 Uhr. Was für Museen längst
selbstverständlich ist, einladende Entrées, anregende Buchtheken und freundliche
Cafés, sowie Orientierungshilfen und Informations angebote, fehlt in den
musealisierten Schlössern und Burgen.
Deshalb hat sich das Land Rheinland-Pfalz im Jahr 2001 entschlossen, für zehn
seiner bekanntesten Monumente interdis ziplinäre Architekturwettbewerbe
zur Schaffung wegweisender Entrées auszuloben. Zu den besonderen Herausforderungen
zählte dabei die möglichst barrierefreie Erschließung der Sehenswürdigkeiten.
Die hochkarätig besetzte Jury stellte jeweils höchste Qualitäts ansprüche
an Architekten, Landschaftsplaner, Innenarchitekten und Kommuni kations
designer. Eingeladen waren insgesamt 70 Arbeitsgemeinschaften, die bereits
mit über zeugenden Leistungen im Denkmalbereich aufgefallen waren. Die
Architektenkammer setzt sich dafür ein, dass pro Wettbewerb drei Teams aus
Rheinland-Pfalz teilnahmen. Ira Mazzoni
Unsere Leistung: Konzeption und Realisierung der Ausstellung
Staatspreis für Architektur, Rheinland-Pfalz
Ausstellung
21.2. bis 4.4.2008 im Zentrum Baukultur, Mainz

Wohnstandortkriterien ändern sich: Die
Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs
und die wohnungsnahe Infrastruktur treten in Konkurrenz zum
Stellplatz vor der Haustür und zum ruhigen
Wohnen im Grünen. Barrierefreies
Wohnen und die Anpassungsfähigkeit
der Wohnung in den verschiedenen
Lebensphasen sind abzuwägen
gegen eine freie Aussicht in die Landschaft.
Für die Bemessung der Distanz
zwischen Wohnung und Arbeitsort ist
der bestimmende Faktor
die benötigte
Zeit, nicht mehr die räumliche Entfernung.
Zentrale Lagen in Städten und Gemeinden
rücken wieder stärker ins Blickfeld
für das Wohnen: Nachfragegruppen
sind insbesondere Kleinhaushalte und Menschen, die sich für gemeinschaftliche
Wohnformen interessieren.
Dieser
Trend ist eine Herausforderung für die
kommunale Entwicklungsplanung. Er
bietet Chancen für die Aufwertung der
Orts- und Stadtkerne. Vor allem aber
entstehen neue, anspruchsvolle Aufgaben
und ein großes Betätigungsfeld
für Architekten und Ingenieure sowie
für Handwerk und Bauwirtschaft.
Zur Ausstellung ist eine Publikation erschienen, die beim Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz bezogen werden kann.
Unsere Leistungen: Konzeption und Realisierung der Ausstellung, Publikation, Animation zur Preisverleihung etc
Bauhistorische Ausstellung zur Geschichte des Hambacher Schlosses
Ausstellung
26. Mai bis 4. November 2007
Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße
Hambacher Schloss Baugeschichte Animation Kurz from Christian Lutsch on Vimeo.
Die Baugeschichte des Hambacher Schlosses seit dem Hohen Mittelalter in 7 Darstellungen. Konzeption: Christian Lutsch Kommunikationsentwicklung, Karlsruhe, Gestaltung und Programmierung: Adler & Schmidt Kommunikations-Design, Berlin; Christian Frey, Berlin
Kästenburg, Maxburg, Hambacher Schloss – die drei Namen stehen für einen Komplex, der im Laufe von rund 1000 Jahren mehrfach umgebaut, erweitert und umgewidmet wurde.
Als Symbol für Freiheit, Demokratie und nationale Einheit ist das Hambacher Schloss heute jedem ein Begriff. Das Hambacher Fest, das am 27. Mai 1832 in und vor der Burgruine stattfand, gilt als erste große politische Volksversammlung der
deutschen Geschichte. Doch über die lange Vorgeschichte der Anlage war bisher wenig bekannt. Die mittelalterliche Burg, in der Zeit der Salier und Staufer errichtet, galt als verloren.
Im Zuge neuer Baumaßnahmen, die den bedeutenden Geschichtsort besser als bisher erschließen und dem Baudenkmal in seiner Komplexität mehr Präsenz verleihen sollen, wurde
es einem Team aus Historikern, Bauforschern und Kunsthistorikern ermöglicht, auf Spurensuche zu gehen. Ihre Entdeckungen sind so sensationell, dass sie hier in sieben detaillierten Modellen veranschaulicht werden können. In ergänzenden Filmbeiträgen erläutern die Forscher ihren Weg zur Historie und zum Modell.
Unsere Leistungen: Konzeption und Realisierung der Ausstellung, Publikation, Animation zur Preisverleihung etc
Ausstellung im SWR Funkhaus Mainz
Ausstellung
1.9. bis 24.10.2004, SWR Funkhaus Mainz
Fünfzig Jahre Fernsehen in Rheinland-Pfalz, fünfzig Jahre technische Entwicklung. Technik zum Fernsehen machen. Die Ausstellung gibt einen Überblick - von den Anfängen in Koblenz bis zur heutigen Situation. Sie bietet einen Querschnitt zur technischen Entwicklung des Fernseh-Machens mit originalen Exponaten zu Ton, Kamera, Studio und allem was sonst noch dazu gehört.
Unsere Leistung: Konzeption und Realisierung der Ausstellungsgestaltung und Informationsmittel
A+A Fachmesse Düsseldorf
Messestand der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten
Schön und klug – auf intelligente Weise gesunde Haut erhalten. Hautschutz, Hautreinigung, Hautpflege, in der Gastronomie stets aktuelle Themen. Vorsorge ist das Stichwort. Im Rahmen der Messe (A+A) Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit 1997 in Düsseldorf hatte die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) dies als Hauptthema propagiert. An unterschiedlichen Stationen konnte der Besucher seine eigene Haut im Detail betrachten, Informationen über unterschiedliche Schutz und Reinigungsmethoden erhalten und praktische Erfahrungen über das richtige Eincremen lernen. Die Themenwelt Haut war auf die intuitive Erleben der Besucher ausgerichtet.
Unsere Leistungen: Entwicklung und Konzeption des Themas in Kooperation mit Fachärzten und Psychologen, Entwicklung und Entwurf der Ausstellungs- und Displayarchitektur. Projektplanung und –management.